Wir sind nicht menschliche Wesen die eine spirituelle Erfahrung machen. Wir sind spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen. (Yogi Bahjan)

 

 

Schamanismus und Kernschamanismus

 

Schamanismus birgt das älteste Wissen über verborgene Kräfte des Universum und wird seit Jahrtausenden praktiziert. Im Schamanismus liegt der Erfahrungsschatz vieler Generationen, die Heilkräfte, die Naturkräfte der Elemente – Erde, Wasser Luft und Feuer – die Krafte der Pflanzen, Steine und Tiere wahrzunehmen, lenken zu lernen und sie zum Wohle der Menschen und der Welt einzusetzen.

Kern-Schamanismus bezeichnet die grundlegenden universellen Techniken und Prinzipien des Schamanismus und definiert sich weder über bestimmte ethnische Gruppen noch über bestimmte Anschauungen.

Der Anthropologe und Ethnologe Michael Harner betrieb weltweit Feldstudien über schamanische Praktiken bei Naturvölkern. Diese Erfahrungen veranlassten den Ethnologen sich ausschließlich dem Forschungsgebiet des Schamanismus zu widmen.

Das Ergebnis seiner vergleichenden Studie ergab, dass die fundamentalen Prinzipien der schamanischen Praxis bei allen indigenen Völkern gleich sind. Diese Essenz seiner Studien bezeichnet Harner als Kern-Schamanismus (Core-Schamanismus).

 

Die Effektivität der schamanischen Arbeit spricht für sich.
1980 wurde von der Weltgesundheitsorganisation dem Schamanismus in der Behandlung von psychosomatischen Krankheiten dieselbe Bedeutung zuerkannt wie der westlichen Medizin. Inzwischen werden an verschiedenen Unikliniken Deutschlands schamanische Methoden wissenschaftlich begleitet und erforscht.

 Bild: Valerj Jelizarov